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Der Regensburger Reichstag von 1576

In den Monaten Juni bis Oktober 1576 berieten und entschieden Kaiser Maximilian II. und mehr als 200 Vertreter der Reichsstände in Regensburg über die politischen Geschicke (Ost-)Mitteleuropas. Gesandte aus (beinahe) ganz Europa nahmen dies zum Anlass, sich ebenfalls nach Niederbayern zu begeben. Sie machten den Reichstag zu einem Ort europäischer Politik. Doch nicht nur „Politiker“ machten sich auf den Weg an die Reichsstadt an der Donau, sondern auch zahlreiche Untertanen, um mit ihren ganz individuellen Anliegen bei Kaiser und Reich vorstellig zu werden.

Dieses Ereignis hat eine große Menge an schriftlicher Dokumentation hinterlassen. Das Projekt der Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hat sich zum Ziel gesetzt, diese auf eine neuartige Weise wissenschaftlich herauszugeben. Sie arbeitet deshalb gemeinsam mit dem Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz an einer hybriden Edition, die das komplexe kommunikative Geschehen in Regensburg in all seinen Facetten zugänglich machen wird.

Kontakt

Projektkoordination Dr. Eva Ortlieb

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